Diesellok 02


Diesellok 02



  
Betrieblicher Werdegang


Die Elektrifizierung des OEG Streckendreiecks MannheimWeinheim–Heidelberg zog sich, auch bedingt durch die beiden Weltkriege und deren Folgen, von 1914 bis zum Jahr 1956 hin. Auf den nicht elektrifizierten Strecken wurden die Züge durch Dampfloks gezogen. Anfang der 50er Jahre war nur die Strecke Weinheim–Schriesheim nicht elektrifiziert, in Weinheim bzw. Schriesheim wurde der ankommenden elektrische Triebwagen des ankommenden Zuges abgehängt und durch eine Dampflok ersetzt und umgekehrt.


Um den unwirtschaftlichen Dampfbetrieb aufgeben zu können beschaffte die OEG in den Jahren 1953/1954 drei Diesellokomotiven bei der Firma Gmeinder in Mosbach, die als OEG 01 bis 03 nummeriert wurden. Bis zur Aufnahme des elektrischen Zugbetriebs wurden sie auf der Strecke Weinheim–Schriesheim eingesetzt. Der spätere Einsatz folgte vor Güter– und Arbeitszügen.

Lok 01 wurde 1974 an die Essener Verkehrs-AG verkauft, die Loks 02 und 03 (heute RHB 01) sind noch im Bereich der RNV vorhanden.

Im Laufe der Jahre war sie auch verschiedenfarbig lackiert. Anfangs in grau mit rotem Rahmen, danach in weinroter Farbgebung. Später wurde sie dann orange mit grünem Zierstreifen. Danach bekam sie das rot/weiße Farbschema, bis sie von der IGN im August/September 2010 wieder in Weinrot getaucht wurde.


Technische Daten


Hersteller: Gmeinder (Mosbach)
Baujahr:
 
1953
Fahrzeuglänge über Kupplung: 5,80 m
Dienstgewicht: 16 t
Leistung
: 130 PS
Kraftübertragung: hydraulisch/Ketten


  
Bilder

 

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